Prof. Dr. Susanne Tittlbach

„Strukturen aufbauen und nachhaltig verankern am Beispiel des Bayreuther Campus-Aktiv-Pfads“

 

Der Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen an Universitäten bedarf langfristiger und nachhaltiger Planungen sowie Konzeptionen. Eine kooperative Herangehensweise, z.B. in einem Arbeitskreis Gesundheit mit Vertretern sämtlicher Statusgruppen der Universität, hat sich hier als sehr förderlich erwiesen. Im Workshop wird der Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen anhand des Prozesses zur Implementierung des Campus Aktiv Pfads an der Universität Bayreuth dargestellt.
2015 wurde ein Prototpy des Rundwegs am Campus der Universität Bayreuth angelegt, um Beschäftigen und Studierenden eine Bewegungsmöglichkeit am Campus bieten zu können. Die Konzeption entstand auf Basis einer Bedarfsbefragung am Campus sowie des Austauschs mit dem Arbeitskreis Gesundheit. Dadurch wurde der Pfad eingebettet in den Aufbau des universitären Gesundheitsmanagements, und die notwendige Zusammenarbeit mit Univerwaltung, zentraler Technik und Gesundheitskoordinator wurde sichergestellt.
Damit der Pfad 2017 endgültig implementiert werden konnte, waren nach der Erstkonzeption kleinere wissenschaftliche Studien (studentische Abschlussarbeiten) notwendig, um Ergebnisse hinsichtlich Nutzung und Nutzungsbarrieren zu erhalten, die zu einer Modifikation des Pfads führten.